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27. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2009)

14.01. bis 17.01.2009, Leogang, Österreich

Extreme Brandverletzung einer Jugendlichen – Anmerkungen und Fragen

Meeting Abstract

  • E. Striepling - Zentrum für Schwerbrandverletzte, Abteilung für Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie, BGUnfallkrankenhaus Hamburg
  • C. Braune - Zentrum für Schwerbrandverletzte, Abteilung für Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie, BGUnfallkrankenhaus Hamburg
  • C. Beckmann - Zentrum für Schwerbrandverletzte, Abteilung für Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie, BGUnfallkrankenhaus Hamburg
  • M. Möller - Zentrum für Schwerbrandverletzte, Abteilung für Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie, BGUnfallkrankenhaus Hamburg
  • K. D. Rudolf - Zentrum für Schwerbrandverletzte, Abteilung für Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie, BGUnfallkrankenhaus Hamburg

DAV 2009. 27. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Leogang, Österreich, 14.-17.01.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dav47

DOI: 10.3205/09dav47, URN: urn:nbn:de:0183-09dav472

Veröffentlicht: 19. März 2009

© 2009 Striepling et al.
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Gliederung

Text

Am 1. Juni 2006 verletzte sich ein 15-jähriges Mädchen bei einer Benzinverpuffung im Keller ihres Elternhauses lebensgefährlich. 70% ihrer Körperoberfläche waren überwiegend tief III° verbrannt.

Anderthalb Jahre intensivmedizinische, plastischchirurgische und pflegerische Bemühungen, ergo-, physio- und psychotherapeutische Behandlungen folgten. Es schien, als ob sie wieder einen Zugang zu ihrem Leben gewinnen würde.

Am 12. Januar 2008 suizidierte sie sich. Warum ihre und unsere Bemühungen nicht ausreichten, ihr eine Lebensperspektive zu eröffnen, bleibt eine Frage, der wir im Vortrag und im anschließenden Gespräch nachgehen wollen.