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27. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2009)

14.01. bis 17.01.2009, Leogang, Österreich

Wieviel Wahrheit ist dem Menschen zumutbar? Oder was man erlebt, wenn man ein Buch über Verbrennungen bei Kindern für Laien schreibt. Ein Erfahrungsbericht

Meeting Abstract

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  • C. Schiestl - Zentrum für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Universitätskinderkliniken Zürich

DAV 2009. 27. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Leogang, Österreich, 14.-17.01.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dav46

DOI: 10.3205/09dav46, URN: urn:nbn:de:0183-09dav460

Veröffentlicht: 19. März 2009

© 2009 Schiestl.
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Gliederung

Text

Das Team des Zentrums für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie hat zum Anlass des 30 jährigen Bestehens des einzigen Zentrums für in Kinder in der Schweiz ein Buch geschrieben.

Ziel war es das Thema „Brandverletzungen bei Kindern“ so umfassend darzustellen, dass es von Lesern, welche keine medizinische Vorbildung haben, verstanden werden kann.

Es sollte sowohl über die Kinder als auch über die Arbeit des Teams berichtet werden.

Die grösste Herausforderung war das Thema so darzustellen, dass folgenden Kriterien erfüllt sind:

1.
Die Hemmschwelle sich mit diesem Thema zu beschäftigen sollte durch das Buch heruntergesetzt werden.
2.
Das Buch sollte keine abschreckende Wirkung haben.
3.
Das Buch sollte keine beschönigende Wirkung haben.
4.
Die darin beschriebenen Kinder und Familien sollten nicht zur Schau gestellt werden.
5.
Das Buch sollte die Öffentlichkeit für die Probleme von Brandverletzten sensibilisieren.
6.
Das Buch sollte eine gesundheitspolitische Wirkung haben.

Das Buch mit dem Titel “Schaut mich ruhig an“ ist im Juli 2008 erschienen. Im Beitrag wird diskutiert in wie weit diese Ziele vom Autorenteam = Behandlungteam erreicht wurden und wie die Reaktion der Öffentlichkeit auf das Buch war.