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25. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2007)

10.01. bis 13.01.2007, St. Anton am Arlberg

Spuren im Sand – Strandimpressionen

Meeting Abstract

  • corresponding author S.J. Zimmermann - Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
  • J.A. Lohmeyer - Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
  • W. Eisenbeiß - Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
  • P. Mailänder - Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

DAV 2007. 25. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. St. Anton am Arlberg, 10.-13.01.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc07dav19

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dav2007/07dav19.shtml

Veröffentlicht: 25. Juni 2008

© 2008 Zimmermann et al.
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Gliederung

Text

Die letzten Sommer hinterließen nicht nur einen bleibenden Eindruck in der Erinnerung der reiselustigen Bevölkerung, sondern auch auf andere Art und Weise an unterschiedlichen Körperteilen mancher Strandbesucher ihre Spuren.

Die tropischen Temperaturen bedingten einen regen Zustrom sonnenhungriger Badewilliger an die schleswig-holsteinischen Küsten. In Mode gekommen scheint zunehmend außer dem Strandkorb und der darum gezogenen Sandburg das eigene Lagerfeuer zu sein. Besucher berichten von dicht an dicht liegenden Feuerstellen am Strand, so dass ein Strandspaziergang auch wegen der Masse an ausgebreiteten Badelaken zeitweise einem Slalomlauf glich.

Entsprechend hoch war deshalb die Nachfrage nach der Behandlung wegen Grill- und anderen Feuerunfällen. Erstaunlicherweise waren bei den kleinflächigen Verbrennungen die Fußsohlen überdurchschnittlich häufig vertreten. Zur Erklärung wird ein typischer Fall beispielhaft vorgestellt werden.

Wie in allen Fällen ist die richtige Diagnose und Therapie von Verbrennungsverletzungen im Bereich der Fußsohlenhaut im Hinblick auf die spätere Belastbarkeit und Funktionalität entscheidend. Eine mögliche Entscheidungshilfe, ob konservativ oder operativ behandelt werden muss, kann in Zukunft die Zuhilfenahme von digitalen, rechnergestützten Diagnosensystemen darstellen.