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15. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien"

Charité – Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Kompetenzbereich eLearning

06.04. - 08.04.2011, Berlin

Evaluation von BMBF geförderten E-Learning-Projekten anhand des Outcome Logic Models

Meeting Abstract

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  • corresponding author Daniel Tolks - Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Universität Witten/Herdecke, Witten, Deutschland
  • author Martin R. Fischer - Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Universität Witten/Herdecke, Witten, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Gesellschaft für Medizinische Ausbildung. 15. Workshop der AG Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (AG CBT) und des GMA-Ausschusses "Neue Medien in der Medizinischen Ausbildung". Witten, 07.-08.04.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11cbt13

DOI: 10.3205/11cbt13, URN: urn:nbn:de:0183-11cbt134

Veröffentlicht: 4. April 2011

© 2011 Tolks et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund: Durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von webbasierten und multimedialen Lehrinhalten an Hochschulen "Neue Medien in der Bildung" [1] war insbesondere die Absicht verbunden, für Lehrende und Lernende E-Learning-Produkte entstehen zu lassen, die sich kurzfristig in den Studienalltag integrieren und dort nutzen lassen. In den Jahren 2000–2004 wurden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in 100 hochschul- und länderübergreifende Verbünden mit 540 Partnern gefördert, um die bis dato erfolgreiche Pionierarbeit für ein breites Feld von Fachgebieten und Anwendungen nutzbar zu machen. Nach Ende der Förderungsphase wurde keines der Projekte hinsichtlich einer Langzeitwirkung evaluiert. Bislang gibt es kein allgemeingültiges Instrument zur Evaluation von E-Learning-Projekten [2]. Das von der Kellogg Foundation entwickelte Outcome Logic Model [3] wurde ursprünglich als Projektplanungstool entwickelt. Aufgrund der Strukturierung ist dieses Modell ebenfalls als Evaluationsrahmen geeignet und wurde bereits zu Evaluationszwecken eingesetzt. Es zeichnet sich insbesondere dadurch aus, Langzeitwirkungen und die Nachhaltigkeit von Projekten abbilden zu können.

Fragestellung: Ziel ist die Eignung des Kellog Outcome Logic Models als Evaluationsinstrument für die Nachhaltigkeit von E-Learning-Projekten anhand von Beispielen aus der Medizin nud den Gesundheitswissenschaften zu überprüfen. Des Weiteren soll untersucht werden, ob Prädiktoren für Erfolg oder Misserfolg von E-Learning-Projekte in der Hochschulbildung existieren.

Methoden: Mehrere E-Learning-Projekte aus der Medizin und den Gesundheitswissenschaften, die 2004 durch das BMBF gefördert worden sind sollen anhand des Outcome Logic Model evaluiert werden. Dazu wurden die Projektabschlussberichte aus der TIB (Technische Informationsbibliothek Hannover) sowie weitere Daten von den jeweiligen Projektträgern (Anzahl der involvierten Mitarbeiter, Kosten sowie weitere Ressourcen) genutzt.

Bei den noch laufenden E-Learning-Portalen soll identifiziert werden, welche Faktoren die Nachhaltigkeit des jeweiligen Projektes gefördert haben. Anhand dieser Faktoren sollen Prädiktoren für erfolgreiche E-Learning-Projekte in der Hochschulausbildung herausgestellt werden.

Ergebnisse: Erste Ergebnisse sollen vorgestellt und diskutiert werden.

Schlussfolgerung: Das Outcome Logic Model kann ein geeignetes Instrument für die Evaluation von E-Learning-Projekten darstellen.


Literatur

1.
DLR-Projektträger Neue Medien in der Bildung. Kursbuch eLearning 2004. Mühlheim an der Ruhr; 2004.
2.
Armstrong EG, Barsion SJ. Using an outcomes-logic-model approach to evaluate a faculty development program for medical educators. Acad Med. 2006;81(5):483-488. DOI: 10.1097/01.ACM.0000222259.62890.71 Externer Link
3.
W. K. Kellog Foundation. Logic model development guide. Battle Creek: W.K. Kellogg Foundation; 2001.