gms | German Medical Science

Herbsttagung der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Regensburg mit wissenschaftlicher Unterstützung der ADANO 2011

Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen und Neurootologen der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (ADANO)

29.09. - 30.09.2011, Regensburg

Entwicklungen im Bereich vibratorischer Hörimplantate

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen und Neurootologen der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Herbsttagung der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Regensburg mit wissenschaftlicher Unterstützung der ADANO 2011. Regensburg, 29.-30.09.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11adano16

DOI: 10.3205/11adano16, URN: urn:nbn:de:0183-11adano164

Veröffentlicht: 21. September 2011

© 2011 Schmidt.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Mit der Einführung der Vibroplasty in den vergangenen Jahren haben sich neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnet. Mittelohrimplantate werden heute nicht mehr primär für Schallempfindungsstörungen sondern auch für Schallleitungsstörungen und kombinierte Hörstörungen angewendet. Eine Anzahl an chirurgischen Ankopplungsmöglichkeiten für den Signalgeber, etwa dem Runden Fenster, den Ossikeln oder der Stapes-Fußplatte, bieten dem Chirurgen die notwendige Flexibilität. Vor etwa einem Jahr wurden zudem neue Vibroplasty Coupler, Kuppelelemente zwischen dem Signalgeber und den Mittelohrstrukturen, in den Markt eingeführt. In einer Anzahl von Pathologien und Malformationen können sowohl Mittelohrimplantate als auch Knochenleitungsgeräte eingesetzt werden. In jedem Fall ist abzuwägen, welches Gerät die beste Option für den Patienten darstellt. In dieser Präsentation werden die jüngsten Entwicklungen im Bereich vibratorischer Hörimplantate vorgestellt und ein Abgrenzung von Mittelohrimplantaten zu Knochenleitungsgeräten und anderen Hörsystemen mit Hinsicht auf chirurgische und audiologische Aspekte für Patienten mit Schallleitungs- und kombinierten Hörstörungen vorgenommen.