gms | German Medical Science

Herbsttagung der ADANO 2010

Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen und Neurootologen der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (ADANO)

16.09. - 17.09.2010, Zürich

HNO-Aspekte zur vestibulären Migräne und ihrer Differentialdiagnose

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • corresponding author presenting/speaker Stefan Hegemann - Klinik für Ohren-, Nasen, Hals- und Gesichtschirurgie, Zürich, Schweiz

Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen und Neurootologen der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Herbsttagung der ADANO 2010. Zürich, 16.-17.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10adano06

DOI: 10.3205/10adano06, URN: urn:nbn:de:0183-10adano064

Veröffentlicht: 25. August 2010

© 2010 Hegemann.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Die vestibuläre Migräne ist eine relativ neue Unterform der Migräne, die in den Kriterien der International Headache Society (IHS) noch nicht gelistet wird, was sich bald ändern dürfte. Sie kann fast alle Ohrsymptome imitieren und ist unter HNO-Ärzten noch nicht gut bekannt. Inbesondere kann Migräne Schwindelattacken nahezu jeder Dauer von Sekunden bis zu Tagen verursachen, seltener auch Hörminderung, aber auch Ohrdruck und Tinnitus, womit in seltenen Fällen auch ein M. Meniere verwechselt werden kann. Bei Meniere Patienten ist die Häufigkeit von Migräne zudem überzufällig häufig. Es wird die Vielfalt der Symptome der vestibulären Migräne erläutert und ihre mögliche Differentialdiagnose unter besonderer Berücksichtigung der HNO-Aspekte.


Literatur

1.
Lempert T, Neuhauser H, Daroff RB. Vertigo as a symptom of migraine. Ann NY Acad Sci. 2009;1164:242–51. DOI: 10.1111/j.1749-6632.2009.03852.x Externer Link