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GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung

Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

ISSN 1860-3572

Unordnung bringt Bewegung – GMA 2012

Leitartikel Humanmedizin

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  • corresponding author Martin R. Fischer - Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin, München, Deutschland; Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), Geschäftsstelle, Erlangen, Deutschland

GMS Z Med Ausbild 2012;29(3):Doc49

doi: 10.3205/zma000819, urn:nbn:de:0183-zma0008191

Dieses ist die Originalversion des Artikels.
Die übersetzte Version finden Sie unter: http://www.egms.de/en/journals/zma/2012-29/zma000819.shtml

Eingereicht: 1. Mai 2012
Überarbeitet: 2. Mai 2012
Angenommen: 2. Mai 2012
Veröffentlicht: 15. Mai 2012

© 2012 Fischer.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Ordnungen in Unordnung

Die medizinische Ausbildung ist in Bewegung. Der Bundesrat und seine Gremien beraten über die Änderungen der ärztlichen Approbationsordnung. Die seit den fünfziger Jahren nicht mehr novellierte Zahnärztliche Approbationsordnung wird intensiv diskutiert. In Salzburg dauert das Medizinstudium nur fünf Jahre, und auf EU-Ebene wird über eine Verkürzung der Studienzeit diskutiert. Die Regelungen zur Anerkennung von Berufsabschlüssen aus dem Nicht-EU-Ausland wurden neu geregelt und stellen eine Herausforderung dar. All diese Änderungen werden Auswirkungen auf die medizinische Versorgung und die Rolle der Medizinischen Fakultäten und der Ärztekammern haben.

Bilden die medizinischen Fakultäten die richtigen Ärzte aus? Wie viel Allgemeinmedizin muss im Studium verordnet werden und wird eine Dosissteigerung die Versorgungslage positiv beeinflussen? Haben wir wirklich in absehbarer Zeit in Deutschland einen Ärztemangel oder ist es doch nur ein Verteilungsproblem? Verteilung im Sinne nur von Geographie oder vielmehr von Arbeitsteilung im Gesundheitsversorgungssystem?

Welche Rolle spielt die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) bei diesen Umwandlungsprozessen?


NKLM, NKLZ und Kooperation der Gesundheitsberufe

Die medizinische Aus- und Weiterbildung wird sich zukünftig stärker an den Erfordernissen der Gesundheitsversorgung orientieren. Für die Gestaltung von Aus- und Weiterbildungscurricula spielen dabei kompetenzorientierte Absolventenprofile eine zentrale Rolle. Das Medizinstudium kann so nahtloser an die Erfordernisse der klinischen Weiterbildung in der Verantwortung der Landesärztekammern anknüpfen und damit Anreize für eine Hinwendung zur Patientenversorgung schaffen. Außerdem ist eine Beschreibung der Kompetenzen einer Absolventin des Medizinstudiums unabdingbare Voraussetzung für den Dialog mit den anderen Gesundheitsberufen, der die Frage nach der ärztlichen Verantwortung und ihrer Delegation oder Substitution wesentlich beinhaltet. Die GMA und der Medizinische Fakultätentag (MFT) entwickeln gemeinsam einen kompetenzorientierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM), der ein medizinisches Kerncurriculum im gesetzlichen Rahmen der ÄAppO fassen soll, um den Fakultäten die Ausgestaltung ihrer Curricula zu erleichtern (http://www.nklm.org), [1], [2]. Der NKLM greift dabei das ursprünglich für die Weiterbildung entwickelte kanadische Rahmenkonzept CanMEDS auf (http://www.royalcollege.ca/public/resources/aboutcanmeds). Es soll die Medizinstudierenden auf ihre späteren Arztrollen vorbereiten. Die zukünftige Ärztin oder der Arzt in der Rolle des medizinischen Experten nutzt dabei medizinisches Wissen, klinische Fähigkeiten und professionelle Haltungen, um zusammen mit den Kompetenzen der anderen ärztlichen Rollen eine patientenzentrierte Versorgung umzusetzen. 2013 soll die erste Fassung des NKLM vorliegen. Bis dahin ist noch ein intensiver Abstimmungs- und Diskussionsprozess zu leisten, der auch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) einschließt. Das Vorhaben wird von der Robert Bosch Stiftung unterstützt – ebenso wie die Entwicklung von Fachqualifikationsrahmen der anderen Gesundheitsberufe unter dem Dach „Hochschulen für Gesundheit e.V.“. Die Robert Bosch Stiftung ist dabei besonders an neuen Wegen der Kooperation im Gesundheitssystem interessiert und gibt dazu mit ihrem Memorandum „20 Weichenstellungen zur Umsetzung interdisziplinärer Kooperationen im Gesundheitswesen“ einen wichtigen und herausfordernden Impuls (http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Gesundheitsversorgung_von_morgen_Memorandum.pdf).

Vor dem Hintergrund der Debatte um die neue Zahnärztliche Approbationsordnung wurde inzwischen auch der Nationale kompetenz-basierte Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ) auf den Weg gebracht. Hierbei wurden die Erfahrungen aus dem NKLM genutzt und die Kooperation von GMA und MFT auch für dieses Projekt fortgeschrieben. Synergien zwischen beiden Projekten wurden bereits genutzt und es besteht berechtigte Hoffnung, dass NKLM und NKLZ den Medizinischen Fakultäten gleichzeitig 2013 vorgelegt werden können. Die vor uns liegenden Arbeiten können mit kritischem Blick gemeinsam sicher besser bewältigt werden – bis hin zu einer koordinierten Bereitstellung der Ergebnisse im Internet (siehe http://www.nklm.org). An dieser Stelle sei allen beteiligten GMA-Mitgliedern herzlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz für diese beiden Schlüsselprojekte gedankt. Die Aufmerksamkeit für den Entwicklungsprozess ist groß: Das Deutsche Ärzteblatt hat kürzlich dazu berichtet (https://www.aerzteblatt.de/archiv/125171?src=toc), und der Zwischenstand wird zur Diskussion auf dem ordentlichen Medizinischen Fakultätentag im Juni 2012 in Göttingen berichtet werden.

Um den interdisziplinären Dialog um Kompetenzen und Qualifikationen zwischen den Gesundheitsberufen weiterzuführen, wurde eine Monitoringgruppe zum gegenseitigen Informationsaustausch eingerichtet. Die GMA-Jahrestagung hat das Motto „Medizinische Ausbildung – international, interdisziplinär und interprofessionell" gewählt und wird vom 27. bis 29. September 2012 in Aachen ebenfalls wichtige Beiträge zu diesem Themenfeld liefern (siehe http://www.gma2012.de). Der neu gegründete GMA-Ausschuss „Interprofessionelle Ausbildung in den Gesundheitsberufen“ unter der Leitung von Frau Professorin Ursula Walkenhorst (Hochschule für Gesundheit Bochum) befasst sich mit der Identifizierung und dem Aufbau von tragfähigen Strukturen und Prozessen, die ein gemeinsames Lernen in den Gesundheitsberufen ermöglichen. Die Chance, gemeinsame Lehr- und Lernerfahrungen zwischen den Berufen in konkreten Ausbildungssituationen zu gestalten und dazu Ausbildungsforschung zu betreiben, sollte zukünftig noch stärker als bisher genutzt werden. Dabei bietet der Dialog zwischen der GMA und anderen Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik oder der im Februar 2012 gegründeten Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung großes Potential für neue und interdisziplinäre Forschungsprojekte in einem Spannungsfeld, in dem sich allgemeine Hochschuldidaktik, Erziehungswissenschaft, Psychologie, medizinische Fachdidaktik und die inhaltliche Expertise aus den beteiligten Professionen treffen.


Evolution der medizinischen Curricula für Aus- und Weiterbildung

Die für die medizinische Aus- und Weiterbildung verfügbare Art und Anzahl von Patienten erscheint an den Universitätsklinika immer weniger geeignet, die erforderliche Breite der Versorgungsrealitäten abzubilden. Sollten zukünftig noch stärker als bisher ambulante Versorgungsstrukturen und Kliniken unterhalb des Maximalversorgungsniveaus systematisch in die Aus- und Weiterbildung einbezogen werden? Im Medizinstudium wird dieser Weg durch die Einbeziehung von vorrangig allgemeinmedizinischen Lehrpraxen bereits vielerorts beschritten und an den Medizinischen Fakultäten in Bochum und Witten/Herdecke liegen Erfahrungen mit dezentralen stationären Versorgungsstrukturen für die Lehre vor. Die Notwendigkeit, unsere Curricula zukünftig stärker als bisher an den Erfordernissen des Gesundheitssystems und den Versorgungsbedürfnissen der Gesellschaft auszurichten, wird von Frenk et. al [3] in einer Synopse zur internationalen Entwicklung der Reformen in der medizinischen Ausbildung paradigmatisch zusammengefasst: Die Entwicklung führt von einer wissenschaftlich-fachbezogenen Strukturierung an den Universitäten über eine stärker problembezogene fachübergreifende Struktur mit stärkerer Einbeziehung akademischer Lehrkrankenhäuser zukünftig hin zu einem kompetenzorientierten Curriculumsmodell, das sich am Bedarf und an den Strukturen der Versorgung orientiere. Die Kompetenzorientierung und die „Outcomes“ haben dabei wesentlichen Einfluss auf das Prüfungswesen und die Lehrerfordernisse und weniger die Interessen der einzelnen Fächer.

Welchen Beitrag können die Modellstudiengänge an den medizinischen Fakultäten und an der Medizinischen Hochschule Hannover zur Weiterentwicklung der Curricula und damit zu einer neuen Ärztlichen Approbationsordnung leisten? Derzeit laufen sieben Modellstudiengänge – Tendenz steigend. Auf einem Symposium in Bochum im „Mutterland der Modellstudiengänge“ Nordrhein-Westfalen (NRW) wurde Anfang März 2012 unter der Leitung von Herrn Professor Thorsten Schäfer (RUB Bochum) intensiv über die Evaluierungsmöglichkeiten von Studiengängen und ihrer Vergleichbarkeit diskutiert. Das Land NRW will zunächst die Verlängerungsanträge für die Modellstudiengänge einheitlich bis September 2018 bewilligen, um bis dahin die Essenz aus diesen Modellen zusammenzufassen und in die Gestaltung der zukünftigen Approbationsordnung einzubringen. Herr Schäfer wurde zum Vorsitzenden des neu gegründeten GMA-Ausschusses „Weiterentwicklung des Medizinstudiums und der Ausbildungsordnungen“ gewählt, der diese Entwicklung aktiv begleiten wird.

Wie viele Medizinische Fakultäten es bis 2018 im deutschsprachigen Raum geben wird, ist derzeit schwer abschätzbar. Neben der im vollen Gange befindlichen Gründung der European Medical School Oldenburg-Groningen unter Leitung des Gründungsdekans der neuen Oldenburger Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften und ehemaligen GMA-Vorsitzenden Professor Eckhart G. Hahn sind eine ganze Reihe von Neugründungsbemühungen u.a. in NRW, Bayern und Österreich mit neuen Modellen der Finanzierung und Trägerschaft zu verzeichnen. Die GMA wird diese Entwicklungen intensiv beobachten und sich an der Diskussion um die Weiterentwicklung der medizinischen Curricula beteiligen.

Das gilt auch für die Weiterentwicklung der klinischen Weiterbildungscurricula, deren Struktur und Qualität die Ärztekammern und die Fachgesellschaften beschäftigen. Die kürzlich veröffentlichte zweite Erhebung der Bundesärztekammer zur Weiterbildungsqualität (http://www.evaluation-weiterbildung.de/) verdeutlicht den Handlungsbedarf hin zu einer stärkeren Kompetenzorientierung und besseren und für alle Beteiligten transparenteren Strukturierung der Weiterbildung, wie schon seit einigen Jahren vom Deutschen Ärztetag gefordert. Der Ausschuss Weiterbildung der GMA hat hierzu ein Positionspapier erarbeitet, das in Kürze publiziert werden wird und eine Vision für die Weiterentwicklung der Weiterbildung beschreibt.


Forschungsorientierte Lehre und Verbesserung der Studienbedingungen

Die ärztliche Rolle des Wissenschaftlers ist unabdingbar und Grundlage für die ärztliche Aus- und Weiterbildung. Ohne diese Kompetenzen sind die ärztliche Arbeit und die kritische Bewertung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Diagnostik und Therapie nicht denkbar. Die Vermittlung von forschungsmethodischen Kompetenzen ist dabei zum Beispiel für die Literaturbewertung eine wichtige und unabdingbare Voraussetzung. Es wäre darüber hinaus aber auch wünschenswert, möglichst vielen Medizinstudentinnen und -studenten die Möglichkeit für eigene Forschungserfahrungen zu bieten und sie damit einerseits durch das eigene forschende Tun zu einem vertieften Verständnis für Erkenntnisgewinn und Innovation in der Medizin und andererseits für eine akademische Karriere zu begeistern. Die medizinische Promotion stellt dafür den vieldiskutierten klassischen Schritt auf diesem Weg dar, der meist schon während des Studiums begangen wird.

Die Begehungen für den von Bund und Ländern ausgeschriebenen Exzellenzwettbewerb zur Förderung der Spitzenforschung am Wissenschaftsstandort Deutschland haben in den letzten Monaten stattgefunden und die Ergebnisse für die Auswahl der Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte werden Ende Juni 2012 erwartet. Eine Säule ist dabei die forschungsorientierte Lehre, die allerdings nicht finanziert wird. Hier besteht Anschlussfähigkeit zum Qualitätspakt Lehre des Bundes, der in zwei Förderrunden im Zeitraum von 2011 bis 2020 insgesamt rund 2 Milliarden Euro für eine Unterstützung guter Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen bereitstellt. Die Medizin war dabei mit zwei Verbundprojekten in Baden-Württemberg und Hessen unter Beteiligung der GMA erfolgreich. Die umfassende Einbettung von longitudinalen Forschungspfaden in die Aus- und Weiterbildung zur Verbesserung der Methodenkompetenz unserer Absolventen und zur Förderung der Forschungsbegeisterung stellt eine wichtige Herausforderung dar und kann durch die genannten Förderprogramme unter Einbeziehung der GMA wesentlich weiterentwickelt werden.


GMA auf neuen Wegen

Der neue GMA-Vorstand wurde im Oktober 2011 gewählt und hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Veränderungen bedeuten auch hier eine Chance für Neues und eine Chance für Weiterentwicklung. Wir wollen gemeinsam mit allen aktiven GMA-Mitgliedern und den kooperierenden Organisationen und Institutionen den NKLM und den NKLZ voranbringen, den Dialog mit den anderen Gesundheitsberufen intensivieren und besser verstehen. Wir wollen die interdisziplinäre und interprofessionelle Bildungsforschung weiter fördern und ausbauen. Dazu wollen wir die Kontakte und den Austausch zwischen unseren Schwestergesellschaften im benachbarten Ausland und den anderen in diesem Themenfeld tätigen nationalen Fachgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz intensivieren. Die Jahrestagung 2012 in Aachen wird diesen Weg verdeutlichen und beleben. Die GMA will weiter wachsen und sich modernisieren. Dazu bedarf es der kritischen Selbstreflexion nach innen und des selbstbewussten Auftretens nach außen. Die Neugründung des Ausschusses „Gender, Diversity und Karriereentwicklung in der Medizinischen Aus- und Weiterbildung“ unter Leitung von Frau Dr. Melanie Simon (RWTH Aachen) ist ein Ausdruck dieses Entwicklungsprozesses. Ein weiterer Ausdruck ist das Positionspapier der GMA zu Berufungen von Professorinnen und Professoren für Medizindidaktik und Ausbildungsforschung in dieser Ausgabe der ZMA unter neuer Schriftleitung [4]. Die medizinische Ausbildung professionalisiert sich weiter und dafür werden zukünftig an vielen Stellen im deutschsprachigen Raum Entscheidungen für diesem Prozess entsprechende Strukturen erforderlich sein. Die GMA wird diesen Prozess mit ihrer Zeitschrift für Medizinische Ausbildung kommentieren und unterstützen. Die Aufgabe der GMA als Fachgesellschaft darf und soll dabei immer wieder auch kritisches Vordenken sein. Tragen sie zu dieser Entwicklung aktiv in der GMA bei!


Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat.


Literatur

1.
Frank JR, Mungroo R, Ahmad Y, Wang M, De Rossi S, Horsley T. Toward a definition of competency-based education in medicine: a systematic review of published definitions. Med Teach. 2010;32(8):631-637. DOI: 10.3109/0142159X.2010.500898 Externer Link
2.
Hahn EG, Fischer MR. Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin (NKLM) für Deutschland: Zusammenarbeit der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und des Medizinischen Fakultätentages (MFT). GMS Z Med Ausbild. 2009;26(3):Doc35. DOI: 10.3205/zma000627 Externer Link
3.
Frenk J, Chen L, qar A Bhutta Z, Cohen J, Crisp N, Evans T, Fineberg H, Garcia P, KeY, Kelley P, Kistnasamy B, Meleis A, Naylor D, Pablos-Mendez A, Reddy S, Scrimshaw S, Sepulveda J, Serwadda D, Zurayk H. Health professionals for a new century: transforming education to strengthen health systems in an interdependent world. Lancet. 2010;376(9756):1923-1958. DOI: 10.1016/S0140-6736(10)61854-5 Externer Link
4.
Der Vorstand der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Positionspapier der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) zu Berufungen von Professorinnen und Professoren für Medizindidaktik/Ausbildungsforschung. GMS Z Med Ausbild. 2012;29(3):Doc48. DOI: 10.3205/zma000818 Externer Link
5.
Green LA, Fryer GE Jr, Yawn BP, Lanier D, Dovey SM. The ecology of medical care revisited. N Engl J Med. 2001;344(26):2021-2025. DOI: 10.1056/NEJM200106283442611 Externer Link